Widerstand – Um neue & bessere Wege zu finden

'Public!'

Das erste komplett selbstgenähte Kleidungsstück des Kollektivs – entworfen, von Mischa Kuball.

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Systeme brauchen Widerstand

‚Faire‘ Kleidung tragen, ‚Bio‘-Kaffe schlürfen oder das Gewissen bei der Beichte erleichtern reicht nicht. Es reicht nicht unsere Stimme alle vier Jahre in eine Urne zu werfen, wir müssen Sie nutzen, laut, kräftig und solidarisch. Um es mit Hannah Arendt zu sagen: „Es ist die moralische Pflicht eines Jeden, dort zu widerstehen bzw. nicht mitzumachen, wo wir es nicht mit unserem Gewissen vereinbaren können.“

Spätestens, …

… wenn LobbyIsmus die Demokratie aushöhlt, …
… wenn Rheinmetall Panzerfabriken in der Türkei baut, ….
… wenn manche das 167-mal mehr ‚verdienen‘ als andere, …
… wenn vermeintlich wertkonservative oder vermeintlich christliche Kräfte Angst vor Fremden
schüren, um davon abzulenken, dass mehr Geld hinauf zu den Reichen fließt als zu den Asylsuchenden, …

… ist es an der Zeit auf die Straße zu gehen.

Nur für den Fall, dass Ihr es noch nicht gemerkt habt:

Diese Zeit ist jetzt.

Solidarisiert Euch.

Ohne Straßenprotest wird vieles nicht öffentlich, folgen große Unternehmen oft nur einer Logik: Dinge, Lebewesen und Lebenszeit in Waren verwandeln, verkaufen, Kapital vermehren. Egal ob RWE & KoKg Urwald abholzt, Apple kaum steuern zahlt oder die deutsche Rüstungsindustrie Panzer-Fabriken in der Türkei baut: Ohne Widerstand zählt oft nur Kapitalvermehrung.

Freude schöner Götterfunken?

Das Mode Kollektiv unterstützt Gruppierungen*** des Widerstandes – gegen Rassismus, für Transparenz, für politische Bildung. Zeitgleich etabliert das Mode Kollektiv selbst eine Wirtschaftsalternative: Gleicher Lohn aller Mitarbeiter und demokratische Strukturen werden unser Handeln bestimmen.

***Bewerbt Euch, wenn ihr eine Gruppe seid, die eines dieser Ziele verfolgt – vielleicht können wir kooperieren?

'Public!'

Mit der Performance „Public Space“ reflektiert Mischa Kuball über die gesellschaftliche Verantwortung bildender Kunst. Ist die Kunst mit ihren abstrakten Bildern an einem Nullpunkt angekommen? Muss Kunst aus dem Kunst-Kontext ausbrechen und Lauthals auf die Straße stürmen, um noch etwas zu sagen zu haben? Die Performance „Public Square“ sagt ja. Sie will verführen auf die Straße zu gehen und für seine Meinung einzustehen.

Auch das Kleidungsstück ‚Public!‘ will hierzu einladen. Geht auf die Straße, wehrt euch, leistet Widerstand: Dabei ist der Pullover ‚Public‘ ein praktischer Begleiter, der dank seines ‚Roll‘-Kragens, nicht nur vor kaltem Wetter schützt.